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Soziale Brennpunkte

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Interkulturell und multisozial: Berlin und seine sozialen Brennpunkte

Berlin ist kulturell und sozial im höchsten Maße vielschichtig. Das kann spannend und bereichernd sein (abgesehen von sozialem Elend). Doch in einigen Bezirken ballt sich diese eigentlich sehr sympathische Seite Berlins bis zu äußerst problematischen Extremen.

Für Besucher können beide Seiten interessant sein: sowohl die bunte Vielfältigkeit im Positiven als auch die schwerwiegenden sozialen und kulturellen Probleme zu denen sich die für Berlin heute typischen Phänomene in manchen Stadtteilen verdichten. Vor allem aber die einfallsreichen Projekte mit denen man den Problemen zu begegnen versucht.

Beide Seiten können bei Stadtteilbegehungen erfahren werden:

  • Kreuzberg. Hier begegnet man Spuren sozialer Spannungen von der Industrialisierung, über die Nachkriegszeit bis heute. Sie manifestieren sich z.B. baugeschichtlich. Vieles zeugt hier aber auch von Widerstand und Auflehnung zuletzt 68-er, Hausbesetzer,  „Autonome“ aber auch von früheren Barrikadenkämpfen. Kreuzberg ist in vielerlei Hinsicht multikulturell und dabei keineswegs gescheitert.


  • Prenzlauer Berg. Selbst noch während der Teilung der Stadt gab es hier in der Entwicklung viele Parallelen mit Kreuzberg. Heute finden sich aber auch viele Besonderheiten die auf die Ostberliner Vergangenheit zurückgehen z.B. russische Kultureinflüsse.

  • Neukölln. Nicht erfolgte Integration haben Neukölln zu einem Problembezirk werden lassen. Mit neuen Integrationsstrategien und -projekten versucht man dem entgegenzuwirken.

  • Möglich ist auch ein Besuch verschiedener sozialer Projekte z.B. für Obdachlose und Trebegänger, für Drogentherapie und -prävention oder zum Schutz von Frauen und Kindern…